Satzung

Satzung

SATZUNG DER JFG TEAM SPESSART

Stand 28.06.2011

SATZUNG DER JFG TEAM SPESSART
§ 1 NAME DER JUNIORENFÖRDERGEMEINSCHAFT, SITZ, GESCHÄFTSJAHR

§ 2 ZWECK DER JUNIORENFÖRDERGEMEINSCHAFT
§ 3 TÄTIGKEIT DER JUNIORENFÖRDERGEMEINSCHAFT
§ 4 ERWERB DER MITGLIEDSCHAFT
§ 5 BEENDIGUNG DER MITGLIEDSCHAFT
§ 6 BEITRÄGE
§ 7 ORGANE DER JUGENDFÖRDERGEMEINSCHAFT
§ 8 VORSTAND DER JUNIORENFÖRDERGEMEINSCHAFT
§ 9 DELEGIERTENVERSAMMLUNG
§ 10 AUFGABEN DER DELEGIERTENVERSAMMLUNG
§ 11 MITGLIEDERVERSAMMLUNG
§ 12 AUFLÖSUNG DES VEREINS

§ 1 NAME DER JUNIORENFÖRDERGEMEINSCHAFT, SITZ, GESCHÄFTSJAHR

Der Verein führt den Namen Juniorenfördergemeinschaft Team Spessart e.V., kurz „JFG Team Spessart“.Die Juniorenfördergemeinschaft wurde auf Initiative des VfL Mönchberg e.V. und des TuS Röllbach e.V. - in der Folge als Beitrittsvereine bezeichnet - gegründet. Mit Wirkung vom 01.07.2011 wird Frankonia Mechenhard e.V. als weiterer Beitrittsverein aufgenommen.Die Juniorenfördergemeinschaft hat ihren Sitz in Mönchberg und soll in das Vereinsregister des Amtsgerichts Aschaffenburg eingetragen werden.Das erste Geschäftsjahr beginnt mit der Eintragung im Vereinsregister und endet am 31.12.2006. Danach erstreckt sich das Geschäftsjahr der Junioren-fördergemeinschaft vom 01.01. bis zum 31.12. des darauf folgenden Jahres.

§ 2 ZWECK DER JUNIORENFÖRDERGEMEINSCHAFT

Zweck der Juniorenfördergemeinschaft ist die Förderung und Konzentration im Altersbereich der D- bis A-Junioren (U13 bis U19) des Jugendfußballs im Bereich der Gemeinden Mönchberg, Röllbach und Mechenhard, sowie den angrenzenden Nachbargemeinden. Hierdurch soll die Stärkung der Jugendarbeit der Beitrittsvereine und der Erhalt von Spielern bis in die Seniorenmannschaften der Beitrittsvereine erreicht werden. Die Juniorenfördergemeinschaft verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des Abschnitts „Steuerbegünstigte Zwecke“ der Abgabenordnung.Eine Änderung im Status der Gemeinnützigkeit zeigt die Juniorenförder-gemeinschaft unverzüglich dem Bayerischen Landessportverband e.V., den zuständigen Fachverbänden sowie dem Finanzamt für Körperschaften an.Die Juniorenfördergemeinschaft ist selbstlos tätig; sie verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke.Mittel der Juniorenfördergemeinschaft dürfen nur für satzungsgemäße Zwecke verwendet. Die Mitglieder erhalten keine Zuwendungen aus Mitteln der Juniorenfördergemeinschaft.Die Juniorenfördergemeinschaft darf keine Person durch Ausgaben, die dem Zweck der Juniorenfördergemeinschaft fremd sind, oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigen.Ausgeschiedene oder ausgeschlossene Mitglieder haben keinen Anspruch auf das Vermögen der Juniorenfördergemeinschaft.Die Juniorenfördergemeinschaft ist politisch und konfessionell neutral.

§ 3 TÄTIGKEIT DER JUNIORENFÖRDERGEMEINSCHAFT

Der Zweck der Juniorenfördergemeinschaft (§ 2 der Satzung) wird insbesondere verwirklicht durch die Zusammenfassung ausgewählter Jugendfußballspieler der Beitrittsvereine und deren qualifizierte Ausbildung, insbesondere durch:Abhaltung von geordnetem FußballtrainingTeilnahme am Verbands- und PrivatfußballspielenAnstreben von nach Jahrgängen gebildeten MannschaftenAusbildung und Einsatz von sachgemäß vorgebildeten Übungsleitern (Trainern und Betreuern)Durchführung von Versammlungen, Vorträgen, Kursen und sportlichenVeranstaltungen Förderung des Austausches/der Begegnung mit Fußballvereinen im In- und AuslandDie Juniorenfördergemeinschaft erkennt mit der Aufnahme im Bayerischen Fußball-Verband e.V. dessen Satzung und Ordnungen, die darauf gestützten Anordnungen und Beschlüsse und sonstigen Entscheidungen sowie die einschlägigen Bestimmungen der Satzung und Ordnung des DFB und des BFV, ferner die sich hieraus ergebende Mitgliedschaft beim Bayerischen Landessportverband e.V. und die damit verbundenen Pflichten / Folgen für den Verein als bindend an.

§ 4 ERWERB DER MITGLIEDSCHAFT

Mitglieder des Vereines können Personen ab dem vollendeten 10. Lebensjahr werden.Von den Beitrittsvereinen ausgewählte / abgestellte Jugendfußballspieler werden aufgrund Ihrer Mitgliedschaft im Beitrittsverein Mitglieder der JFG Team Spessart soweit vom Vorstand keine Einwendungen erhoben werden. Gleiches gilt für die von den Beitrittsvereinen entsandten Delegierten. Der Beitritt ist von den Mitgliedern schriftlich zu erklären.Jugendfußballspieler die bisher in anderen als den Beitrittsvereinen, oder in keinem Verein, Fußball gespielt haben, können nur über den Erwerb einer Mitgliedschaft in einem der Beitrittsvereine, Spieler und Mitglied der JFG Team Spessart werden.Über den schriftlichen Aufnahmeantrag sonstiger Personen (keine aktiven Jugendspieler) entscheidet der Vorstand. Der Aufnahmeantrag Minderjähriger bedarf der Unterschrift eines gesetzlichen Vertreters.
Eine Ablehnung des Aufnahmeantrages durch den Vorstand ist unanfechtbar.

§ 5 BEENDIGUNG DER MITGLIEDSCHAFT

Die Mitgliedschaft endet durch Austritt, Ausschluss, Streichung der Mitgliedschaft oder Tod.Die Mitgliedschaft von Jugendfußballspielern in der Juniorenfördergemeinschaft erlischt abweichend von Absatz 1 mit dem Ende der Spielberechtigung für Juniorenmannschaften.Die Mitgliedschaft von Jugendfußballspielern aus den Beitrittsvereinen in der Juniorenfördergemeinschaft endet abweichend von (1) und (2) sofort mit dem Rückwechsel des Spielers in eine Jugendmannschaft des Beitrittsvereines.Der Austritt ist dem Vorstand der Juniorenfördergemeinschaft gegenüber schriftlich zu erklären. Der Austritt ist unter Einhaltung einer Frist von drei Monaten zum Schluss eines Geschäftsjahres zulässig.Ein Mitglied kann aus der Juniorenfördergemeinschaft ausgeschlossen werden, wenn es in grober Weise gegen die Satzung und Interessen der Juniorenfördergemeinschaft verstößt oder sich grob unsportlich verhält.
Über den Ausschluss entscheidet auf Antrag des Vorstandes die Delegiertenversammlung mit Zweidrittelmehrheit der abgegebenen gültigen Stimmen.

Vor dem Antrag des Vorstandes an die Delegiertenversammlung ist dem Betroffenen Gelegenheit zur Äußerung zu geben. Der Beschluss des Ausschlusses ist dem Betroffenen durch den Vorstand mittels Übergabeeinschreiben bekannt zu geben.

Eine Streichung der Mitgliedschaft ist zulässig, wenn das Mitglied trotz zweimaliger schriftlicher Mahnung durch den Vorstand mit der Zahlung des Beitrages in Rückstand ist. Die Streichung kann durch den Vorstand erst beschlossen werden, wenn seit Absendung des zweiten Mahnschreibens, das den Hinweis auf die Streichung zu enthalten hat, drei Monate vergangen sind.

§ 6 BEITRÄGE

Von den Mitgliedern werden Beiträge erhoben. Die Höhe des Betrages sowie dessen Fälligkeit werden von der Delegiertenversammlung bestimmt. Durch die Delegiertenversammlung können auch sonstige Leistungen beschlossen werden, die von den Mitgliedern zu erbringen sind.

§ 7 ORGANE DER JUGENDFÖRDERGEMEINSCHAFT

Organe des Vereins sind der Vorstand, die Delegierten- und die Mitgliederversammlung.

§ 8 VORSTAND DER JUNIORENFÖRDERGEMEINSCHAFT

Jeder Verein schlägt zwei seiner Mitglieder als Vorstandsmitglied vor. Die Wahl des Vorstandes erfolgt durch die Delegiertenversammlung.Der Vorstand des Vereines besteht aus dem 1. Vorsitzenden, dem 2. Vorsitzenden, dem Kassenwart und dem Schriftführer.Verschiedene Vorstandsämter können nicht in einer Person vereinigt werden.Der Verein wird gerichtlich und außergerichtlich durch den 1. Vorsitzenden alleine oder dem 2. Vorsitzenden und einem weiteren Vorstandsmitglied gemeinsam vertreten.Die Vertretungsmacht des Vorstandes ist mit Wirkung gegen Dritte in der Weise beschränkt, dass für Rechtsgeschäfte mit einem Gesamtwert über EUR 500 (i.W. fünfhundert), bzw. für Grundstücks/Immobiliengeschäfte die Zustimmung der Delegiertenversammlung erforderlich ist.Der Vorstand wird von der Delegiertenversammlung auf die Dauer von zwei Geschäftsjahren gewählt. Die Amtsdauer des Gründungsvorstandes läuft bis zum 31.12.2008. Der Vorstand bleibt bis zur satzungsgemäßen Neuwahl des Vorstandes im Amt. Wählbar sind nur Personen, welche die Voraussetzungen von Absatz 1 erfüllen und das 18. Lebensjahr vollendet haben.Vorstandsmitglieder die Mitglied in mehr als einem der Beitrittsvereine sind, müssen vor der Wahl erklären, welchen Beitrittsverein sie vertreten.Scheidet ein Mitglied des Vorstandes vor Ablauf der Amtsperiode aus, ist von der Delegiertenversammlung für den Rest der Amtszeit ein neues Vorstandsmitglied hinzuzuwählen.Der Vorstand führt die Geschäfte des Vereins. Er ist hierbei an die Satzung, an die Geschäftsordnung, sowie die Beschlüsse der Delegierten und/oder Mitgliederversammlung gebunden. Die Protokolle und protokollierten Beschlüsse der Delegierten und Mitgliederversammlungen werden vom Schriftführer und dem versammlungsleitenden Vorstandsmitglied unterschrieben.Der 1. Vorsitzende des Vorstandes nimmt die Funktion des Jugendleiters der Jugendfördergemeinschaft wahr.

§ 9 DELEGIERTENVERSAMMLUNG

Eine ordentliche Delegiertenversammlung findet einmal jährlich im zweiten Quartal eines Jahres statt. In dieser Delegiertenversammlung ist vom Vorstand der Rechenschafts- und Kassenbericht vorzulegen. Zu dieser Versammlung sind alle Delegierten durch den Vorstand schriftlich, zwei Wochen vorher, unter Angabe der Tagesordnung einzuladen. In zweijährigem Abstand ist dabei der Vorstand neu zu wählen.Eine außerordentliche Delegiertenversammlung ist durch den Vorstand innerhalb von zwei Wochen einzuberufen, wenn der Vorstand oder die Mitgliederversammlung dies beschließt oder wenn mindestens ein Drittel der Delegierten dies verlangt. Die Einladung erfolgt wie zu einer ordentlichen Delegiertenversammlung.Die Delegiertenversammlung ist beschlussfähig wenn mindestens zweidrittel der Delegierten anwesend sind. Eine Beschlussfassung erfolgt grundsätzlich mit einfacher Mehrheit der anwesenden Delegierten. Satzungsänderungen und Beschlüsse über Vereinsausschlüsse bedürfen dagegen einer Dreiviertelmehrheit.Jeder Beitrittsverein schlägt vier Delegierte für die Delegiertenversammlung vor. Diese müssen das 18. Lebensjahr vollendet haben. Die Wahl der Delegierten und evtl. Nachrücker erfolgt durch die Mitglieder in einer Mitgliederversammlung. Über die Amtsdauer der Delegierten, die mindestens einem Geschäftsjahr der Juniorenfördergemeinschaft entsprechen muss, entscheidet ebenfalls die Mitgliederversammlung.

§ 10 AUFGABEN DER DELEGIERTENVERSAMMLUNG

Die Delegiertenversammlung hat folgende Aufgaben:Wahl des VorstandesEntgegennahme von Erklärungen des Vorstandes, insbesondere des Rechenschafts- und Kassenberichts, sowie die Entlastung des VorstandesFestsetzung der MitgliedsbeiträgeBeschlussfassung über Satzungsänderungen und Änderungen des VereinszwecksBeschlussfassung über VereinsausschlüsseBeschlussfassung über Einberufung der MitgliederversammlungBeschlussfassung über sonstige Leistungen der Mitglieder

§ 11 MITGLIEDERVERSAMMLUNG

Die Mitgliederversammlung ist durch den Vorstand innerhalb von zwei Wochen einzuberufen,wenn der Vorstand oder die Delegiertenversammlung dies beschließtwenn eine Neuwahl von Delegierten erforderlich istoder wenn mindestens ein Drittel aller Mitglieder dies verlangt.Die Einladung hierzu erfolgt durch Veröffentlichung in den Mitteilungsblättern der Gemeinden.Aufgaben der Mitgliederversammlung sind:Einberufung einer außerordentlichen Delegiertenversammlung (§ 9 Abs. 2)Wahl der Delegierten und Festlegung der Amtsdauer (§ 9 Abs. 5)Auflösung des Vereines (§ 12)Stimmberechtigt sind alle Mitglieder die das 16. Lebensjahr vollendet haben.

§ 12 AUFLÖSUNG DES VEREINS

Die Auflösung des Vereins kann nur in einer Mitgliederversammlung beschlossen werden. Auf der Tagesordnung dieser Versammlung darf nur der Punkt „Auflösung des Vereins“ stehen.Die Einberufung einer solchen Mitgliederversammlung darf nur erfolgen, wenn sie der Vorstand mit einer Mehrheit von zwei Dritteln beschlossen hat, oder ein Drittel der stimmberechtigten Mitglieder des Vereins dies schriftlich verlangen.Die Versammlung ist beschlussfähig, wenn mindestens drei Viertel der stimmberechtigten Mitglieder anwesend sind. Sind in dieser Mitgliederversammlung weniger als drei Viertel aller stimmberechtigten Mitglieder anwesend, so ist zur Beschlussfassung über die Auflösung des Vereins innerhalb vier Wochen eine neue Mitgliederversammlung einzuberufen. Diese Versammlung ist ohne Rücksicht auf die Anzahl der anwesenden Mitglieder beschlussfähig. In der Einladung zu dieser zweiten Versammlung ist darauf ausdrücklich hinzuweisen.Die Auflösung kann nur mit einer Mehrheit von drei Vierteln der anwesenden stimmberechtigten Mitglieder beschlossen werden.Die Liquidation erfolgt durch den im Zeitpunkt der Auflösung amtierenden Vorstand.
Bei Auflösung des Vereins oder bei Wegfall steuerbegünstigter Zwecke fällt das Vermögen des Vereins an den VfL Mönchberg e.V., an den TuS Röllbach e.V. und an die Frankonia Mechenhard e.V., die es unmittelbar und ausschließlich zur Förderung des Jugendfußballs zu verwenden haben.
Abweichend von Abs. 1 löst sich der Verein auf, wenn nur noch ein Beitrittsverein Mitglieder stellt.


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